Der Chikungunya-Impfstoff Ixchiq® sollte künftig nur an Personen mit hohem Risiko für eine Chikungunya-Infektion und nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung verimpft werden. Das empfiehlt der Sicherheitsausschuss PRAC der europäischen Arzneimittelbehörde EMA.
Die Einschränkung basiert auf einer routinemäßigen Überprüfung, in der die Auswirkungen schwerwiegender unerwünschter Ereignisse auf das Nutzen-Risiko-Verhältnis bewertet wurden, die im zeitlichen Zusammenhang mit dem Impfstoff aufgetreten waren (u.a. aseptische Meningitis).
Ein Fall einer aseptischen Meningitis war zuletzt auch bei einer jungen und gesunden Person berichtet worden. Die EMA erinnert zudem: “Die Vakzine ist bei Patienten mit Immunschwäche kontraindiziert und sollte nicht zusammen mit anderen Impfstoffen verabreicht werden.”
Quelle: Mitteilung der EMA vom 12. Juni
