KongressberichtPerspektiven für kranke Atemwege
Anlässlich des Kongresses der European Respiratory Society wurden brandneue Ergebnisse klinischer Studien vorgestellt, die teilweise erst in der Zukunft die Praxis erreichen werden.
Anlässlich des Kongresses der European Respiratory Society wurden brandneue Ergebnisse klinischer Studien vorgestellt, die teilweise erst in der Zukunft die Praxis erreichen werden.
Weltweit ist die Versorgung von Menschen, die mit HIV leben, unsicherer geworden. Das betrifft ganz besonders Risikopopulationen. Auf der anderen Seite geht der Fortschritt in der antiretroviralen Therapie (ART) und Präexpositionsprophylaxe (PrEP) weiter. Von diesem Spagat dominiert waren die Diskussionen anlässlich der Internationalen AIDS-Konferenz.
Anlässlich des Kongresses der European Respiratory Society wurden brandneue Ergebnisse klinischer Studien vorgestellt, die teilweise erst in der Zukunft die Praxis erreichen werden.
Gute Nachrichten kurz vor dem 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin: Produkte zur Unterstützung der Rauchabstinenz werden verordnungsfähig und am 1. April beginnt offiziell das Lungenkrebs-Screening.
Unter dem Motto "zusammen – gezielt – zukunftsfähig" diskutierten beim 37. Deutschen Krebskongress über Zehntausend an der Krebsversorgung Beteiligte, wie Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge für Krebsbetroffene verbessert werden können.
Diskussionsbedarf bestand beim Viszeralmedizin-Kongress 2025 unter anderem zu den Themen funktionelle Darm-Hirn-Interaktionsstörungen, Adipositas-Behandlung oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) − auch für Hausärztinnen und Hausärzte wichtige Themen.
Immer wieder Etabliertes hinterfragen, neue Entwicklungen aufnehmen und bewährte Konzepte auf andere Fragestellungen übertragen – das sind wichtige Aspekte, um die medizinische Versorgung von Menschen zu verbessern. Beispiele dafür haben wir auf dem Kongress der European Respiratory Society in Amsterdam vom 27. September bis 1. Oktober 2025 zusammengetragen.
Chronische Lungenerkrankungen können mit einer pulmonalen Hypertonie (PH) einhergehen, die eine verschlechterte Prognose mit sich bringt - und vice versa. Die therapeutischen Möglichkeiten sind bei dieser Kombination von Erkrankungen von Lunge und Herz immer noch begrenzt, insbesondere bei COPD mit PH.
Als atemlos beschreiben sich viele der von chronischen Atemwegserkrankungen Betroffene. Atemlos konnte man auch werden beim Wechsel von einem Saal zum anderen, wenn man möglichst viele der über 100 Symposien des DGP-Kongresse in Leipzig besuchen wollte. Wir haben eine praxisnahe Auswahl getroffen.
Noch immer rauchen viele Menschen Tabak. Alternative Nikotinpräparate der Tabakindustrie lösen das Problem nicht. Im Gegenteil: E-Zigaretten und ein unregulierter Markt anderer schnell wirkender Nikotinpräparate könnte die Häufigkeit der Nikotinabhängigkeit noch steigern.
Neuere Therapiestrategien lassen die Prognose bei COPD etwas weniger düster als bisher erscheinen. Wichtig ist die korrekte und zeitige Diagnose. Die Phänotypisierung könnte in Zukunft eine wichtige Rolle für die individualisierte Therapie spielen.
Für Hausärztinnen und Hausärzte, Praxismitarbeitende und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.
Mitglieder der Landesverbände im Hausärztinnen- und Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.