Laut der neuen Studie “Demografische Lage der Nation” wird die Bevölkerung in Deutschland bis 2045 auf rund 81,8 Millionen Menschen sinken. 2019 sah die Lage laut dem Berlin-Institut, das gemeinsam mit der Wüstenrot Stiftung die Bevölkerungsprognosen erstellt und dazu 400 Kreise und kreisfreie Gemeinden untersucht hat, noch anders aus.
Die Bevölkerung wuchs und das Berlin-Institut sprach 2019 von einem “demografischen Zwischenhoch”. Jetzt laute die Frage nicht mehr, ob Deutschland wachse oder schrumpfe, sondern wo, erklärt Catherina Hinz, Direktorin des Berlin-Instituts.
Während große Städte (sowohl im Osten als auch im Westen) voraussichtlich wachsen würden, gebe es – vor allem im Osten Deutschlands – Regionen mit starken Bevölkerungsverlusten. Beispielsweise dürfte der Ort Suhl im Osten bis 2025 rund 30 Prozent seiner Bevölkerung verlieren.
red
