Auch in Deutschland lässt sich ein Teil der Bevölkerung nicht gegen impfpräventable Erkrankungen impfen, was das Risiko für schwere Krankheitsverläufe und vermeidbare Todesfälle erhöht. Das Robert Koch-Institut (RKI) untersucht daher in der Impress-Studie („IMpfverhalten verstehen, PReparednESS steigern“), welche Gründe des (Nicht-)Impfens es gibt und welche Faktoren Impfungen erschweren oder erleichtern [1].
Die Anfang 2025 angelaufene Studie ist als jährliches Impfakzeptanz-Monitoring für Deutschland angelegt, regelmäßig werden dafür rund 5.500 Menschen ab 18 Jahren telefonisch zu persönlichem Impfverhalten und -bereitschaft befragt. Dabei wird auch erfasst, welche sozialen und psychologischen Faktoren das Verhalten beeinflussen. Für die Zukunft könnten sich daraus Strategien entwickeln lassen, die zu einer Steigerung der Impfquoten in Deutschland beitragen können, hofft das Studienteam.
Kürzlich sind die Ergebnisse der ersten Befragungswelle veröffentlich worden. Ein Befund: Die impfbezogene Gesundheitskompetenz der Allgemeinbevölkerung fällt im Mittel in die Kategorie „eher niedrig“ (s. Abb.1).
