Im hessischen Karben haben vergangenen Sommer drei Hausärzte ihre Einzelpraxen nach Jahrzehnten aufgegeben – um sich mit einer jungen Kollegin zusammenzuschließen. Das neu gegründete Hausarztzentrum Karben lebt vom Teamgedanken. Das erleichtert nicht nur den Start in die eigene Niederlassung, sondern auch den sukzessiven Abschied in den Ruhestand.
Der Eingangsbereich der modernen
Praxisräume des Hausarztzentrums.
Auch wenn Dr. Guido Konzen an diesem Tag im Urlaub ist: Die Versorgung seiner Patientinnen und Patienten ist sichergestellt. Seit Kurzem müssen sie bei gesundheitlichen Anliegen nicht mehr warten, bis ihr Hausarzt zurück ist, oder in Vertretungspraxis oder Bereitschaftsdienst ausweichen.
Vielmehr können sie in der Zwischenzeit Dr. Peter Grabisch, Dr. Jürgen Fehr oder Dr. Susanne Wengert konsultieren – in ihrer gewohnten Praxis. “Ich habe heute Vormittag viele Patienten des Kollegen Konzen betreut”, sagt Grabisch in einer kurzen Sprechstunden-Pause. Nach gut sechs Monaten, berichtet er, kennen sich die Patienten und die verschiedenen Teammitglieder gut.
Denn im vergangenen Sommer haben die Vier einen Schritt gewagt: Grabisch, Fehr und Konzen haben ihre bisherigen Einzelpraxen in der hessischen Kleinstadt Karben aufgegeben und eine Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) gegründet – zusammen mit Kollegin Wengert, die aus der Anstellung in die eigene Niederlassung gewechselt ist. “Allein hätte ich diesen Schritt nicht gewagt”, sagt sie.
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