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Vorfeld 130. Deutscher ÄrztetagManipulierte Internet-Videos auch von Ärzten

Nicht nur von Prominenten kursieren im Netz Filmclips, Bilder oder Ton-Dateien, die täuschend echt wirken, es aber nicht sind. Ärzte warnen vor mehr Falschinformationen zu sensiblen Gesundheitsfragen.

Mit manipulierten Bildern werden Ärztinnen und Ärzten falsche Aussagen in den Mund gelegt.

Die Bundesärztekammer warnt vor Identitätsklau und gefälschten Darstellungen von Ärztinnen und Ärzten im Internet auch mit Hilfe künstlicher Intelligenz.

“Wir sehen die zunehmende Verbreitung von Deepfakes im medizinischen Kontext mit großer Sorge”, sagte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur vor dem Deutschen Ärztetag in Hannover.

Manipulierte Bilder und Videos

Mit manipulierten Bildern oder Videos würden Ärztinnen und Ärzten Aussagen in den Mund gelegt, mit denen dubiose Produkte und Therapien vermarktet und eine angeblich heilende Wirkung angepriesen werden sollen.

“Diese Anwendungen und Präparate sind oft nicht nur unnütz und teuer, sondern können im schlimmsten Fall die Gesundheit gefährden – und das vermeintlich auf ärztlichen Rat”, sagte Reinhardt. Besonders problematisch sei eine Ansprache etwa von chronisch Kranken, Älteren, Kindern und Jugendlichen.

Mehr Aufklärung nötig

Reinhardt forderte gezielte Aufklärungskampagnen insbesondere in sozialen Netzwerken, damit Patienten Deepfakes und Falschinformationen besser erkennen.

“Bereits ein stark werblicher, anpreisender Ton kann ein erster Hinweis auf unseriöse Inhalte sein.” Skepsis angebracht sei auch, wenn vermeintliche Ärztinnen oder Ärzte online für Therapien und Präparate werben, da ihnen in Deutschland entsprechende Werbung untersagt sei.

Wie Reinhardt sagte, klärt die Bundesärztekammer Ärztinnen und Ärzte über mögliche rechtliche Schritte auf, um der Verbreitung gesundheitsschädlicher Desinformationen im Internet entgegenzuwirken.

Quelle: dpa

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