Die neue S3-Leitlinie “Delir im höheren Lebensalter” adressiert alle zentralen Fragen zu Früherkennung, Prävention, Therapie und Nachsorge eines Delirs bei Hochbetagten. Für Hausärztinnen und Hausärzte sind unter anderem die Prävention sowie die Nachsorge relevant.
Bezüglich der Prävention eines Delirs schlägt das Leitlinien-Team vor: “Die Primärprävention eines Delirs im ambulanten Setting sollte durch Reduktion individueller Delirrisikofaktoren, z.B. die Verordnung von Hör- und Sehhilfen, die Förderung von körperlicher und sozialer Aktivität sowie von kognitiver Anregung unterstützt werden.”
Zur Nachsorge rät die Leitlinie bei kognitiven Störungen etwa zu einer Kontrolluntersuchung der kognitiven Fertigkeiten und Abklärung demenzieller Symptome drei bis sechs Monate nach Abklingen des Delirs. •bae