320.000 Sepsisfälle werden pro Jahr in deutschen Krankenhäusern behandelt. “Die tatsächliche Zahl dürfte noch einmal deutlich höher liegen”, berichtet die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
Dabei bleibe auch eine überstandene Sepsis ein Teil der Krankengeschichte: “Auch wir Intensivmediziner müssen besser dafür sorgen, dass bei der Entlassung klar ist, welche Organe betroffen waren, welche Risiken daraus entstehen und welche Kontrollen notwendig sind”, betont die DIVI und ruft daher dazu auf, diese Informationen im Entlassbrief festzuhalten und Betroffene sowie Angehörige verständlich darüber aufzuklären. “So können Haus- und Fachärzte gezielt an die Akutbehandlung anknüpfen”, erinnert die DIVI.
red