Die Sorge um die eigene finanzielle Zukunft bestimmt die Ängste der Deutschen stärker denn je. Laut der R+V-Studie “Die Ängste der Deutschen 2026” fürchten 59 Prozent der Befragten, dass die Lebenshaltungskosten weiter steigen. Damit bleibt dieses Thema der häufigste Sorgenfaktor und legte gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozentpunkte zu. Das teilt die R+V Anfang Oktober mit.
Ebenfalls deutlich gewachsen sind die Ängste vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen (53 Prozent) sowie vor einer schlechteren Wirtschaftslage (51 Prozent). Parallel dazu schwindet das Vertrauen in die Politik: Fast jeder Zweite (48 Prozent) befürchtet, dass die Politik mit ihren Aufgaben überfordert ist.
Die Bewertung von Regierung und Opposition verschlechterte sich auf die Durchschnittsnote 4,1. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit bleibt das allgemeine Angstniveau mit durchschnittlich 38 Prozent vergleichsweise niedrig.
red
