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Apps für den PraxisalltagKennen Sie schon diese App?

Kennen Sie die schon? Wir stellen Ihnen praktische Apps für den Berufsalltag vor. Dieses Mal: Eine App, um die mentale Gesundheit zu stärken und eine App, die Einblicke in die Palliativversorgung gibt.

Wir stellen regelmäßig Apps vor, die Ihnen den Praxisalltag erleichtern können.

Mit liebevollen Bildern zum Lächeln im Alltag

Angebote, um die mentale Gesundheit im Alltag zu stärken, gibt es zuhauf. Ein Tipp einer Leserin: In ihrem hausärztlichen Praxisalltag empfehle sie Patienten mit Stress oder psychischen Erkrankungen gerne die App “Body2Brain”. Sie bietet 15 Übungen aus den Büchern der Neurologin, Psychotherapeutin und Autorin Claudia Croos-Müller.

Das Besondere: Nutzerinnen und Nutzer wählen die aktuelle Stimmung sowie ihre Umgebung und die App sucht die passende Übung für eben diesen Moment aus. So können die Übungen beispielsweise im Büro oder in der Bahn unauffällig und zwischendurch ausgeführt werden.

Die Übungen basieren auf Embodiment, der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche. Sie sind sehr einfach erklärt, humorvoll aufbereitet und liebevoll illustriert. Nutzende kritisieren mitunter jedoch eine mangelnde Barrierefreiheit für Menschen mit beeinträchtigter Sicht.


Umfangreiches Datenportal gibt Einblicke in Palliativversorgung

Das Angebot an palliativen Versorgungsformen hat sich in Deutschland in den letzten Jahren deutlich erweitert. Das durch den Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderte Projekt “pallCompare” hat ein umfangreiches Datenportal geschaffen, das die Inanspruchnahme der verschiedenen Formen aufgeschlüsselt nach Regionen sichtbar macht. Auch tiefergehende Betrachtungen, etwa nach Alter, Geschlecht, Pflegebedarf und Grunderkrankungen, sind möglich.

Dafür haben Forschende des Uniklinikums Jena pseudonymisierte Routinedaten von palliativ versorgten Barmer-Versicherten aus den Jahren 2016 bis 2022 analysiert. Insgesamt zeigen die Auswertungen starke regionale Unterschiede hinsichtlich der Inanspruchnahme von Palliativversorgung.

Auch wenn die Zahlen keine direkten Auswirkungen auf den Praxisalltag haben, ist der Einblick gerade für palliativ tätige hausärztliche Teams mitunter interessant. Wie oft kommt welche palliative Versorgungsform im letzten Lebensjahr zum Einsatz? Wann setzt Palliativversorgung ein? Wie viel kostet sie? Fragen wie diese lassen sich mit “pallCompare” anschaulich beantworten.

Der “pallCompare Monitor” ist unter www.bifg.de/projekte/pallcompare zu finden, nach unten scrollen zur Schaltfläche “Interaktive Grafiken”.

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