Zum dritten Mal rufen die Hausärztinnen- und Hausärzteverbände im Oktober zum Mitmachen im Powermonat auf – und motivieren Hausärztinnen und Hausärzte dazu, das Potenzial der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) in ihrer Praxis voll auszuschöpfen, indem sie so viele neue Patientinnen und Patienten wie möglich in das Hausarztprogramm einschreiben.
Wichtig in der Praxis: Alle Versicherten, die bis 1. November eingeschrieben werden (inkl. Übermittlung der Unterlagen), werden – vorbehaltlich einer Prüfung durch die jeweilige Krankenkasse – für das 1. Quartal 2027 berücksichtigt.
Die HZV ist für viele Praxen längst mehr als ein Zusatzmodell: verlässliche Abschlagszahlungen, ein leistungsgerechtes Honorar und eine spürbar bessere Koordination im Praxisalltag. Ein hausärztliches Primärversorgungssystem, das mittlerweile rund 11 Millionen Versicherten zugutekommt.
Extraportion Rückenwind für Einschreibungen
Es gilt das ganze Jahr über: Jede Einschreibung stärkt die Praxis und eine zukunftssichere Versorgung. Im Powermonat gibt es unkomplizierte und kostenlose Unterstützung mit neuen Materialien und Formaten:
- Videos zur Patienteneinschreibung mit praxisnahen Tipps für eine gelungene Patientenansprache und Einschreibung
- Materialien im HZV-Shop zur gezielten Patientenansprache – neu: Spiegelaufkleber, Tisch-Aufsteller fürs Wartezimmer und ein Flyeraufsteller ergänzen die analogen und digitalen Powermonat-Pakete
- Webinare zur Einschreibung und Patientenansprache und ein Live-Gespräch mit Dr. Markus Blumenthal-Beier, Bundesvorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes
Praxis-Tipp: Alle Angebote finden Praxen kostenfrei unter www.hzv.de/powermonat
Praxisteam unterstützt bei der Ansprache
Mit dieser geballten Unterstützung wird das gesamte Praxisteam im Powermonat fit gemacht für die Patienteneinschreibung. Denn nicht nur ärztliches Personal, sondern auch Medizinische Fachangestellte (MFA) und speziell ausgebildete nichtärztliche Fachkräfte wie die Versorgungsassistenz in der Hausarztpraxis (VERAH) oder Primary Care Manager (PCM) übernehmen die Patientenansprache oft im Alltag.
Praxis-Tipp: Dr. Tanja Goldbrunner, HZV-Ärztin aus München, gibt dazu einen Tipp: “Spätestens beim zweiten Termin, wenn die Patientinnen und Patienten uns kennengelernt haben, werden sie auf die HZV hingewiesen und gebeten, sich einzuschreiben.”
Für die Praxis und für die Versorgung von morgen
Jede Einschreibung ist zugleich ein Signal an ein System, das die Bedürfnisse der Hausärzteschaft aufnimmt. So stärkt jede einzelne Praxis nicht nur die eigene Position, sondern auch die Steuerungsrolle der Hausarztmedizin im Gesundheitssystem insgesamt: Wer einschreibt, sichert sich die Vorteile der HZV im eigenen Alltag – und trägt gleichzeitig dazu bei, das hausärztliche Primärversorgungssystem als verlässliches Modell für die Zukunft zu etablieren.
