12,1 Milliarden Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung 2025 für Hilfsmittel ihrer Versicherten ausgegeben. 2024 waren es 11,5 Milliarden Euro. 78 Prozent der Hilfsmittel wurden von den GKV-Versicherten 2025 mehrkostenfrei bezogen. 22 Prozent nahmen Mehrkosten von durchschnittlich 159 Euro aus eigener Tasche in Kauf, heißt es im Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbands.
“Versicherte müssen in jedem Fall genau wissen, welchen Leistungsanspruch sie haben und für welche medizinisch nicht notwendigen Extras sie zuzahlen müssen”, erklärt Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes. Ziel sei es, langfristig ungerechtfertigte Mehrkosten zu verringern. Die Mehrkostenberichte des GKV-Spitzenverbandes böten hierfür wichtige Anhaltspunkte.
red
