Der Bundeshaushalt 2027 sieht im Vergleich zum Vorjahr erheblich weniger Mittel für den Gesundheitsetat vor: Im Entwurf für den Haushaltsplan sind rund 14,33 Milliarden Euro Ausgaben eingeplant, 7,43 Milliarden Euro weniger als 2026. Das geht aus den Parlamentsnachrichten des Deutschen Bundestages Mitte August hervor.
Die größten Einschnitte sind dabei auf die geringeren Zuwendungen des Bundes an den Gesundheitsfonds zurückzuführen. 2027 sinkt der Bundeszuschuss um zwei Milliarden auf 12,5 Milliarden Euro. Das für 2026 mit 2,3 Milliarden Euro veranschlagte überjährige Darlehen an den Gesundheitsfonds entfällt 2027. Damit sinken die im Kapitel “Gesetzliche Krankenversicherung” vorgesehenen Ausgaben von 16,8 Milliarden Euro auf 12,5 Milliarden Euro.
red
