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Bayerische Hausärztinnen- und HausärzteverbandBayern: Teampraxis-Konzept HÄPPI wirkt!

Dr. Wolfgang Ritter und Prof. Marco Roos (v.l.).

Seit Juli 2025 begleitet der Bayerische Hausärztinnen- und Hausärzteverband (BHÄV) dank finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) neun hausärztliche Praxen in Bayern bei der Transformation zur HÄPPI-Praxis (HÄPPI – Hausärztliches Primärversorgungszentrum – Patientenversorgung Interprofessionell). Das Institut für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Universität Augsburg analysiert den Prozess wissenschaftlich mit einer Begleitstudie.

Nach Abschluss der Pilotphase in den Praxen zum 31.12.2025 liegen nun erste Zwischenergebnisse der Begleitstudie vor, die Prof. Marco Roos, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Universität Augsburg, am Bayerischen Hausärztinnen- und Hausärztetag Mitte April in Regensburg vorstellte.

Demnach können HÄPPI-Praxen ihre Versorgungskapazität steigern und rund 15 Prozent mehr Patientinnen und Patienten versorgen – bei gleichbleibender Qualität und hoher Patientenzufriedenheit. Das Praxisteam, das in die Transformation eingebunden ist, profitiert von einer klaren Rollenzuordnung und der Einbindung digitaler Werkzeuge.

Die ersten Studienergebnisse bestätigen auch: HÄPPI ist in jeder Praxis umsetzbar, unabhängig von Größe und Struktur. Auch bei den Patientinnen und Patienten kommt HÄPPI gut an: Sie unterstützen den Wandel zu mehr Versorgung im Team aktiv und zeigen sich zufrieden.

“Die Ergebnisse der Studie machen deutlich: HÄPPI ist die Antwort auf bestehende und zukünftige Herausforderungen der hausärztlichen Versorgung”, kommentiert der BHÄV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Ritter. “Mit HÄPPI gelingt es im Rahmen der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV), die wohnortnahe hausärztliche Primärversorgung zu sichern.”

Ein spürbarer Vorteil für Patientinnen und Patienten: HÄPPI-Praxen können ihnen einen direkteren und kurzfristigeren Zugang zum hausärztlichen Betreuungsteam bieten. Möglich macht es die Transformation hin zu mehr Teamarbeit und der stärkere Einsatz von digitalen Tools. In einer HÄPPI-Praxis ergänzen sich akademisch qualifizierte und nicht-akademische Fachkräfte und sind stärker in die Patientenversorgung eingebunden.

Hausärztinnen und Hausärzte gewinnen so zusätzliche Zeit für komplexere Fälle. “Der Vorteil gegenüber anderen Konzepten wie zum Beispiel einer Gemeindeschwester ist, dass die Versorgung in einer Hand unter hausärztlicher Leitung bleibt und es nur eine Patientenakte gibt, in der alles drinsteht”, betont Ritter.

Noch einen weiteren Vorteil bringt die Verlagerung zu mehr Teamarbeit mit HÄPPI: Sie eröffnet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der hausärztlichen Praxis interessante Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten und macht die Hausarztpraxis als Arbeitgeber noch interessanter – ein wichtiger Aspekt im Wettbewerb um Fachkräfte.

Für Ritter steht fest: “HÄPPI ist bereit, breiter ausgerollt zu werden. Wir Hausärztinnen und Hausärzte haben geliefert. Jetzt sind die gesetzlichen Krankenkassen in Bayern am Zug. Es liegt an ihnen, zusammen mit dem BHÄV in den HZV-Verträgen einen planbaren wirtschaftlichen Rahmen für die Praxen zu schaffen, um HÄPPI in die Fläche zu tragen.”

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