München. Was tun, wenn eine Synkope aufgetreten, deren Genese aber nach wie vor unklar ist? Solche Befundmitteilungen aus der Notaufnahme kennen wohl alle Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner. Am Montag (31. August) wurde am letzten Tag des ESC-Kongresses München die ASPIRED-Studie vorgestellt. Sie gibt ein wenig Orientierung – wenn auch (noch) experimentell.
Ein Langzeit-EKG-Pflaster über 14 Tage kam darin rhythmogen bedingten, synkopalen Ereignissen deutlich schneller auf die Schliche als die Standardversorgung. Doch die Ergebnisse fielen inhomogen aus.
Allgemeinmediziner Dr. Dierk Heimann ordnet in seiner KI-gestützten Podcast-Reihe vom ESC auch diese Studie ein und bricht deren Ergebnisse auf die tägliche Praxis runter.
Link zur NEJM-Publikation: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2605812?query=featured_home
