Die S3-Leitlinie “Palliativmedizin für Patientinnen und Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung” liegt in aktualisierter Fassung vor. Es wurden zwei neue Kapitel mit Empfehlungen zur Betreuung von Angehörigen und zur Berücksichtigung spiritueller Bedürfnisse aufgenommen. Beide Aspekte sollen dazu beitragen, die Lebensqualität von Betroffenen und ihrem Umfeld zu verbessern.
Unter anderem wird empfohlen, Spiritual Care zum Thema von Aus-, Fort- und Weiterbildung für alle Personen zu machen, die Menschen mit nicht-heilbaren Krebserkrankungen behandeln und begleiten. Überarbeitet wurde die Medikation von Atemnot, Übelkeit und Erbrechen. Außerdem wurden die Empfehlungen zu Tumorschmerzen, zur Behandlung opioidbedingter Obstipation sowie zu Fatigue angepasst.
Die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gemeinsam mit 70 Fachgesellschaften erarbeitete Leitlinie soll die Versorgung von Menschen mit nicht heilbaren Krebserkrankungen weiter verbessern.
red
