Das Disease Management Programm (DMP) zu chronischem Rückenschmerz gibt es seit 2019, allerdings können sich Patientinnen und Patienten bis heute wegen fehlender Verträge nicht einschreiben. Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mitteilt, hat er in seiner Sitzung Mitte Juni das DMP in wenigen Punkten erneut angepasst.
Weil bei chronischem Rückenschmerz körperliche Aktivitäten entscheidend zur Schmerzverringerung sind, soll künftig zum Beispiel im ärztlichen Aufklärungsgespräch dem Angst-Vermeidungs-Verhalten entgegengewirkt werden, das die Schmerzpatienten von körperlichen Aktivitäten zurückhält. Karin Maag, unparteiisches Mitglied des G-BA, hofft, dass das DMP Chronischer Rückenschmerz noch in diesem Jahr umgesetzt wird.
red
