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Tag der Hausarztmedizin 13. Mai 2026Mit Vertrauen in die Zukunft

Persönlich, wohnortnah, zukunftsorientiert: In der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) kommt der Nähe zwischen Hausärztinnen und Hausärzten und ihren Patientinnen und Patienten eine zentrale Bedeutung zu. Am Tag der Hausarztmedizin (TdH) am 13. Mai wird dieses Vertrauen in den Mittelpunkt gerückt. Wie Praxen auch kurzentschlossen noch aktiv werden können.

Unter dem Motto „Weil Gesundheit Vertrauenssache ist: das Hausarztprogramm!“ finden am 13. Mai bundesweit Aktionen statt.

Um die zentrale Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte in der medizinischen Versorgung zu unterstreichen und deren Bedeutung in Politik und Gesellschaft

– gerade in Zeiten, in denen die stationäre Versorgung medial viel Raum einnimmt – zu stärken, findet auch in diesem Jahr der Tag der Hausarztmedizin (TdH) statt.

Unter dem Motto “Weil Gesundheit Vertrauenssache ist: das Hausarztprogramm!” finden am 13. Mai bundesweit Aktionen statt, in denen die Rolle der Hausarztpraxis als verlässliche erste Anlaufstelle sichtbar gemacht wird. Hausärztinnen und Hausärzte können unter anderem an kostenfreien Online-Webinaren rund um die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) teilnehmen.

Ziel: HZV ins Bewusstsein rücken

Dr. Markus Blumenthal-Beier, Co-Bundesvorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes (HÄV), macht auch im dritten Aktionsjahr deutlich, worauf es beim TdH ankommt: “Die Hausarztpraxis ist für viele Menschen der erste und wichtigste Zugang zum Gesundheitssystem.

Mit dem Tag der Hausarztmedizin wollen wir gemeinsam mit den Landesverbänden dazu beitragen, die HZV noch stärker ins Bewusstsein der Patientinnen und Patienten, aber auch von Politik und Öffentlichkeit zu rücken.”

“Gleichzeitig wollen wir über die Herausforderungen in der hausärztlichen Versorgung aufklären und mit der HZV eine konkrete Lösung anbieten, wie es in Zukunft noch funktionieren kann. Wer seine hausärztliche Versorgung sichern will, der sollte an der HZV teilnehmen”, ergänzt die Co-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Nicola Buhlinger- Göpfarth. Bundesweit nehmen bereits rund elf Millionen Versicherte an der HZV teil.

Wie im vergangenen Jahr bauen Bundesverband und Landesverbände zum TdH auf ärztliche Teilnahme, um nicht nur ein gemeinsames Außenbild zu schaffen, sondern vor allem, um Praxen sattelfest in der HZV zu machen. Mit Kursen wie “HZV-Abrechnungshilfen – endlich verständlich!” oder “Hausärztliche Praxis von morgen – digital und langlebig” geht es dabei insbesondere um Befähigung, praxisnahen Support und konkrete Unterstützung im Alltag.

Breites Kursprogramm

Stimmen aus den Hausärztinnen- und Hausärzteverbänden in ganz Deutschland zeigen, wie der Vertrauensgedanke in den Praxen gelebt wird – und welche Rolle dabei die HZV spielt.

“Wir nutzen den Tag der Hausarztmedizin, um zu zeigen, was die HZV leistet, für Hausarztpraxisteams und über 3,3 Millionen eingeschriebene Versicherte in Baden-Württemberg. Deshalb sind wir auch dieses Jahr wieder dabei – mit einem breiten Fortbildungsprogramm für das ganze Praxisteam: von HZV-Schulungen über Notfalltraining bis Teamkommunikation, digital und vor Ort”, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende des HÄV Baden-Württemberg.

In Bayern richtet Dr. Wolfgang Ritter, Vorsitzender des HÄV Bayern und stellvertretender Bundesvorsitzender, den Blick auf den TdH: “Hausarztmedizin ist Familien- und Beziehungsmedizin. Sie braucht starke Praxisteams und verbindliche Rahmenbedingungen. Garant für beides ist die HZV. Daran erinnern wir auch dieses Jahr wieder mit dem Tag der Hausarztmedizin.”

Ein paar hundert Kilometer weiter nordwestlich knüpft Lars Rettstadt, Vorsitzender des HÄV Westfalen-Lippe, daran an: “In unseren Praxen spielt die HZV als funktionierendes Primärarztsystem eine immer größere Rolle. Unsere Praxisteams mit MFA, VERAH und PCM zeigen jeden Tag, wie Versorgung und Patientensteuerung im Team funktioniert und wie dies hilft, die knappen Ressourcen effektiv einzusetzen. Den TdH nutzen wir, um den Fokus auf dieses erfolgreiche Versorgungsmodell zu richten.”

Vorbild für politische Pläne

“Seit 16 Jahren beweist die HZV: Hausarztmedizin kann modern und erfolgreich sein. Am Tag der Hausarztmedizin zeigen wir, wie gute Versorgung funktioniert – mit mehr Zeit für Patienten, fairen Bedingungen und einer starken Stimme in der Gesundheitspolitik”, erklärt auch Elke Cremer, Vorsitzende des HÄV Nordrhein.

Holger Schelp ist Vorsitzender des HÄV Bremen und hat mit seiner Hausarztpraxis Mittelshuchting bereits beim TdH mitgemacht. Er macht deutlich, dass Vertrauen heute nicht mehr nur im Einzelkontakt entsteht, sondern im Zusammenspiel des Teams: “Inzwischen arbeiten Ärztinnen und Ärzte viel mehr im Team – sowohl mit anderen Ärztinnen und Ärzten als auch mit den MFA.

Versicherte brauchen demnach nicht nur Vertrauen zu einer Person, sondern zu einer Gruppe. Früher haben wir in der HZV immer von der ,besonderen Bindung an den Hausarzt‘ gesprochen – aber wir brauchen unbedingt diese Gruppe, dieses Team.”

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des geplanten Primärversorgungssystems gewinnen der Teamgedanke und die Vorbildfunktion der HZV an Bedeutung. Daran erinnert auch Werner Mostert, Allgemeinmediziner aus Düren: “Meiner Meinung nach wird das Primärarztsystem, wie es in der HZV schon gelebt wird, die Zukunft sein – weil da noch das Persönliche im Mittelpunkt steht.”

red

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