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Editorial HP 02/2026Organspende: Sprechen bleibt wichtig!

Prof. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier (Archivbild)

Als Hausärztinnen und Hausärzte begegnen wir täglich den Fragen, Zweifeln und Sorgen unserer Patientinnen und Patienten. Gerade weil wir ihre ersten und oft wichtigsten medizinischen Ansprechpartner sind, tragen wir eine besondere Verantwortung.

Auch bei Entscheidungsprozessen zur Organspende nehmen wir eine Schlüsselrolle ein, wie auch statistische Zahlen bestätigen: Einer repräsentativen Studie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zufolge genießen Hausärztinnen und Hausärzte das notwendige Vertrauen ihrer Patientinnen und Patienten, um ihrem Aufklärungsauftrag angemessen nachkommen zu können.

Über 80 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte haben innerhalb von zwei Jahren Informationsgespräche geführt, wobei sie in den meisten Fällen proaktiv das Gespräch mit ihren Patientinnen und Patienten gesucht haben (s. Artikel “Beratung zur Organspende gezielt im Praxisalltag verankern“).

Die Umfrage ergab außerdem, dass die ärztliche Ansprache eine zentrale Voraussetzung dafür darstellt, dass sich Patientinnen und Patienten mit der Organ- und Gewebespende auseinandersetzen und eine eigene, informierte Haltung zu diesem sensiblen Thema entwickeln.

Trotzdem besteht weiterhin ein erheblicher Informationsbedarf. Dies gilt insbesondere im internationalen Vergleich: Zwar war die Zahl der Organspenderinnen und -spender in Deutschland im Jahr 2025 minimal höher als noch 2024 – von einer nachhaltigen Trendwende kann jedoch keine Rede sein.

Gerade vor diesem Hintergrund ist unser Einsatz weiterhin mehr als gefragt: Wir Hausärztinnen und Hausärzte werden diese verantwortungsvolle Aufgabe auch zukünftig mit Engagement übernehmen.

Mit kollegialen Grüßen

Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier

Bundesvorsitzende und Bundesvorsitzender Hausärztinnen- und Hausärzteverband

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