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Elektronische PatientenakteÜber 100 Millionen Dokumente in E-Patientenakten

Fast alle gesetzlich Versicherten haben inzwischen einen digitalen Speicher für Gesundheitsdaten. Der Einsatz im Alltag kommt schrittweise voran - auch die aktive Verwendung bei den Patienten selbst?

Bisher nutzen Millionen Versicherte ihre E-Akte noch nicht aktiv für sich selbst.

Berlin. Die Nutzung der neuen elektronischen Patientenakten (ePA) zieht weiter an. Knapp ein Jahr nach Beginn der bundesweiten Einführung wurden mehr als 100 Millionen Dokumente wie Befunde und Diagnosen eingestellt, wie aus Daten der mehrheitlich bundeseigenen Digitalagentur Gematik hervorgeht.

Digital gespeicherte Listen mit verschriebenen Medikamenten werden demnach im Schnitt 21 Millionen Mal pro Woche aus E-Akten von Patienten abgerufen.

Knapp 73 Millionen der gut 74 Millionen gesetzlich Versicherten haben den neuen Daten zufolge eine ePA von der Krankenkasse angelegt bekommen, was man für sich auch ablehnen kann. Für Privatpatienten, deren Versicherungen freiwillig eine ePA anbieten können, wurden demnach 300.000 angelegt.

E-Akten sollen wichtige Daten zentral bündeln

Die E-Akten können Patienten ein Leben lang begleiten und sollen auch zu besseren Behandlungen beitragen, indem etwa Doppeluntersuchungen und ungünstige Wechselwirkungen von Medikamenten vermieden werden.

Nach einem Start in Testregionen war die Nutzung ab Ende April 2025 schrittweise bundesweit ausgedehnt worden. Seit 1. Oktober 2025 sind Praxen und Kliniken verpflichtet, wichtige Daten wie Befunde oder Laborwerte einzustellen.

Rund fünf Monate nach der bundesweit verpflichtenden Einführung hapert es jedoch an vielen Stellen (Hausärztliche Praxis berichtete). Dass die ePA bis heute nicht praxistauglich ist, belegen Rückmeldungen von Hausärztinnen und Hausärzten. Dabei ist die Bereitschaft zur ePA-Nutzung unter Ärzten ausgesprochen hoch.

Und wie sieht es bei den Patientinnen und Patienten aus? Bisher nutzen Millionen Versicherte ihre E-Akte noch nicht aktiv für sich selbst, um eigene Daten anzusehen oder auch sensible Inhalte zu sperren. Das Interesse nimmt aber langsam zu.

Nach den neuen Gematik-Daten von Mitte April haben inzwischen 5,1 Millionen Versicherte eine digitale Gesundheits-Identität, die ihnen Zugriff auf ihre ePA ermöglicht – Ende Oktober waren es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums 3,89 Millionen gewesen.

Dabei gilt: Man kann sich über eine ePA-App der Krankenkasse einloggen, braucht es aber nicht. Für das erste Verwenden der App muss man sich einmal identifizieren und freischalten lassen.

Gematik-Chef Florian Fuhrmann sagte: “Jeder Befund und jedes Dokument, das in die ePA gestellt wird, unterstützt die Behandlung.” Mit der Einführung hole Deutschland bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens im europäischen Vergleich auf. Auch in anderen Ländern habe es Zeit gebraucht, bis Routine und Akzeptanz erreicht worden seien.

Quelle: dpa

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