10 bis 15 Prozent beträgt die Häufigkeit von Long-Covid-Symptomen, also Symptomen über einen Zeitraum von mindestens zwölf Wochen nach Infektion, bei Sars-CoV-2-infizierten Erwachsenen. Das berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) im “Journal of Health Monitoring”.
Wobei die Daten mit Einschränkungen behaftet sind. Legt man die WHO-Definition zugrunde, wonach Personen im Alltag durch die Symptome funktionell beeinträchtigt sein müssen, zeigen Studien dann nur noch eine Häufigkeit von 1,2 bis 4,8 Prozent, so das RKI.
Neben dem Covid-19-Impfstatus und der Virusvariante werde das Risiko für Long-Covid-Symptome vor allem durch gesundheitliche Vorbelastungen (z.B. Asthma und COPD) und soziodemografische Faktoren (z.B. weibliches Geschlecht) beeinflusst.
Bei den meisten Betroffenen bilden sich laut RKI die Long-Covid-Symptome innerhalb eines Jahres zurück, bei rund 15 Prozent liegen die Symptome aber auch nach einem Jahr noch vor. Einzelstudien mit einer Nachbeobachtung von bis zu zwei Jahren deuteten darauf hin, dass die Chance auf Remission über die Zeit abnimmt.
red
Quelle: doi 10.25646/13576