Im Jahr 2025 wurde mit 693 FSME-Erkrankungen die dritthöchste Erkrankungszahl seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 gemeldet. Das berichtet das Robert Koch-Institut (RKI). Bei 57 Prozent wurden neurologische Manifestationen einer Meningitis, Enzephalitis oder Myelitis angegeben. Todesfälle wurden nicht berichtet.
Wie auch schon im vergangenen Jahr war die Mehrzahl (98 Prozent) der 2025 übermittelten FSME-Erkrankten war gar nicht oder unzureichend geimpft, d.h. die Grundimmunisierung war unvollständig oder Auffrischimpfungen fehlten.
Mit Stand Januar 2026 wurden zwei neue Regionen als FSME-Risikogebiete ausgewiesen: 1. In Sachsen der Landkreis (LK) Nordsachsen; In Sachsen sind damit alle Regionen mit Ausnahme vom Stadtkreis (SK) und LK Leipzig als FSME-Risikogebiet eingestuft. 2. In Sachsen-Anhalt wird der SK Halle (Saale) Risikogebiet und damit der dritte Kreis in diesem Bundesland. Aktuell sind damit 185 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen.
