München. Auch wenn der Einsatz von SGLT2-Inhibitoren bei chronischer Herzinsuffizienz inzwischen interdisziplinär als konsensfähig gelten kann, so tun sich dennoch weltweit große Versorgungslücken auf. Am Samstag (29. August) wurden in der 5. Hot-Line-Session des ESC-Kongresses die Daten der dänischen „EMAIL-HF“-Studie präsentiert, die einen möglichen Weg der Abhilfe untersucht.
Dort wurden Tausende Herzinsuffizienzpatientinnen und -patienten ohne Gliflozin per Register zu einer ärztlichen Telefonberatung eingeladen. Daraufhin ließ sich eine Therapieinitiierung mehr als verdoppeln.
Auch wenn sich das auf Deutschland so nicht übertragen lässt: Was können wir in der hausärztlichen Medizin daraus lernen? Dr. Dierk Heimann hat sich in München inspirieren lassen und versucht in seinem KI-gestützten Podcast an einer pragmatischen Lernkurve.
