Berlin. Immer noch ist die Politik nicht „von ihren unsäglichen Kürzungsplänen in der hausärztlichen Versorgung abgerückt“, erklärt der Hausärztinnen- und Hausärzteverband zum Start seiner Protestaktion am Mittwoch (27.5.).
Zentrales Element der Protestaktion ist eine E-Mail-Kampagne: Über die Kampagnenseite www.hausarztpraxen-retten.de können sich Patientinnen und Patienten wie auch Praxisteams an ihre Bundestagsabgeordneten wenden und hier zum Ausdruck bringen, dass sie nicht mit den Sparplänen einverstanden sind.
Auf dem Weg: Protestplakate
Praxen erhalten in der kommenden Woche vom Hausärztinnen- und Hausärzteverband außerdem ein Schreiben mit Protest-Plakaten (s. Bild) für das Warte-, Sprechzimmer oder den Tresen, um Patientinnen und Patienten auf die Aktion aufmerksam zu machen.
Der Verband bittet die Hausarztpraxen um Folgendes:
- Hängen Sie die Plakate in Ihrer Praxis auf und sprechen Sie Ihre Patientinnen und Patienten aktiv auf unsere Kampagne an.
- Über den QR-Code auf den Plakaten oder unter www.hausarztpraxen-retten.de gelangen Sie sowie Ihre Patientinnen und Patienten zur Kampagnen-Seite.
- Nach Angabe der eigenen Postleitzahl auf der Kampagnen-Seite kann man von dort direkt und mit wenigen Klicks eine E-Mail an die zuständigen Bundestagsabgeordneten senden, Unmut kundtun und sich gegen die harten Einschnitte in der hausärztlichen Versorgung zur Wehr setzen.
Um noch Änderungen am Gesetz zu erwirken, bleibe noch bis zum 26. Juni Zeit. Dann ist die letzte Beratung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundestag geplant.
Aufruf zum Mitmachen
“Machen Sie mit und zeigen Sie der Politik: Wir werden diese Kürzungen nicht akzeptieren – unsere Patientinnen und Patienten stehen hinter uns! Wir kämpfen Seite an Seite für die Zukunft der Hausarztmedizin!”, ruft der Verband auf. red
