81 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben eine geringe Gesundheitskompetenz. Das sind zentrale Ergebnisse einer Auswertung, die ein Team des Robert Koch-Instituts (RKI) veröffentlicht hat.
Allgemeine Gesundheitskompetenz umfasst dabei themen- und kontextübergreifende Fähigkeiten, Motivation und Wissen im Umgang mit Gesundheitsinformationen, beispielsweise auch in der ärztlichen Kommunikation mit Patienten, erklärt das RKI.
Eine geringe Kompetenz sei mit höheren Versorgungsbedarfen und ungünstigen Gesundheitsverhalten assoziiert. “Die Ergebnisse weisen auf einen erheblichen Handlungsbedarf zur Förderung von Gesundheitskompetenz hin. Diese sollte nicht primär an individuellen Fähigkeiten ansetzen, sondern Angebote und Strukturen sollten so gestaltet werden, dass gesundheitskompetentes Handeln ermöglicht wird”, bilanziert das RKI.
red
