Von den Menschen in Deutschland, die 60 Jahre und älter sind, sind 2023 etwa 60 Prozent nicht gegen Grippe geimpft worden. Das ergibt sich aus dem aktuellen Arzneimittelreport der Barmer Krankenkasse, der Mitte Februar vorgestellt wurde. Die Influenza Impfquoten in Deutschland blieben damit deutlich hinter den internationalen Impfquoten zurück.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehle eine Quote von 75 Prozent. Dass Apotheken seit dem Jahr 2022 ebenfalls gegen Influenza impfen dürften, habe bislang an dem strukturellen Problem nichts geändert. Die erreichte Impfquote von 40,8 Prozent sei nur zu 0,5 Prozent durch Impfung in Apotheken und zu 99,5 Prozent durch Impfung in Arztpraxen erzielt worden.
red
