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ESC-Kongress 2026Hypertonie zukünftig mal ganz anders behandeln? 

Die Bedeutung der hausärztlichen Praxisteams wächst. Darauf weist auch eine aktuell auf dem ESC-Kongress vorgestellte Langzeitstudie hin: Das Team gezielt in die antihypertensive Therapie einzubeziehen, kann demnach entlastend und zugleich erfolgreich sein - neben einem weiteren Pluspunkt, an den Hausarzt Dr. Dierk Heimann im Podcast erinnert. Denn eine gute Blutdruckeinstellung kann auch das Demenzrisiko senken.

München. Die Titration und Überprüfung einer antihypertensiven Therapie gehört zur festen, aber auch zeitaufwändigen Routine in der Allgemeinmedizin. Der Fokus liegt dabei meist auf der Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse im Laufe des Lebens. Bis die Einstellung “steht”, können viele Konsultationen ins Land gehen. Die langfristige Adhärenz lässt immer wieder zu wünschen übrig.

Doch was wäre, wenn diese Routine ganz anders aussehen könnte?

Eine Sonntagabend (30. August) in der neunten Hot-Line-Session auf dem ESC-Kongress vorgestellte Langzeitstudie hat gleich zwei inspirierende Ergebnisse für die Allgemeinmedizin gezeigt bzw. sie wieder ins Gedächtnis gerufen:

Obwohl die Untersuchung in ländlichen Regionen Chinas entstanden und damit nur sehr eingeschränkt auf westliche Länder übertragbar ist, kann sie ein paar interessante Impulse setzen, die zudem im Einklang mit (oft übersehenen) Empfehlungen deutscher Leitlinien stehen: Jede adäquate Blutdruckeinstellung kann zusätzlich das (mikrovaskuläre) Demenzrisiko senken – und zudem, dass wir mit einer antihypertensiven Betreuung im Team vielleicht “mehr” für unsere Patientinnen und Patienten erreichen können.

Hausarzt Dr. Dierk Heimann teilt in seinem KI-gestützten Podcast seine aktuellen Eindrücke:

Zur entsprechenden Veröffentlichung der ESC: https://www.escardio.org/news/press/press-releases/long-term-intensive-blood-pressure-control-reduces-dementia-risk/ 

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