Die hausärztlichen Vorstände der Landesverbände und der KVen Ost einschließlich Berlin trafen sich am 23. Januar zum zweitägigen gesundheitspolitischen Austausch unter der Überschrift “Studium und Zukunft”.
Referenten und Impulsgeber waren Prof. Heike Kielstein, Dekanin der medizinischen Fakultät der MLU Halle, zum Masterplan 2020, Thomas Dörrer, Vizepräsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und niedergelassener Hausarzt in Zscherben, zur KAM (Klasse Allgemeinmedizin) an der MLU, Dr. Holger Kudela, niedergelassener Hausarzt und Rheumatologe in Magdeburg, zur HAWIRA (Hausärztliche Aus- und Weiterbildung in der regionalen Allgemeinmedizin) der OVGU sowie Dr. Dietrich Stoevesandt, Leiter des Dorothea-Erxleben-Lernzentrums-Halle (DELH).
Den Abschluss des 28. Politischen Workshops bildete eine rege berufspolitische Diskussion, in deren Fokus die Einführung/Umsetzung des Primärarztsystems sowie Finanzierungsfragen des Gesundheitssystems standen. Zudem wurde das Konzept der HERA-MV vorgestellt.
Zusätzlich hatten Referenten und Gäste die Möglichkeit, die Meckelschen Sammlungen zu besichtigen. So konnten unter anderem Kenntnisse um das Meckel-Divertikel und das Meckel-Syndrom erlangt oder aufgefrischt werden.
Der Workshop fand im DELH statt. Dorothea Erxleben (1715–1762) stammte aus Quedlinburg und praktizierte auch dort. Sie war die erste promovierte deutsche Ärztin. Die Promotion erlangte sie in Halle mit einer Schrift zur Patientensicherheit.
Der Hausärzteverband Sachsen-Anhalt dankt den Gästen und Referenten für den regen und konstruktiven Austausch.
red
